





2.
Die Bibel
GOTT offenbart
sich, indem er zu Menschen redet und das Wichtigste davon durch Menschen aufschreiben
ließ. Das ist die wahrhaft „Heilige Schrift“ – die
Bibel. In der Heiligen Schrift offenbart er sich als der „Dreieinige
Gott“ – GOTT-Vater, GOTT-Sohn und GOTT-Heiliger Geist.
3.
Jesus
Höhepunkt
der Offenbarung Gottes ist, dass GOTT-Sohn Mensch wurde und Jesus heißt.
Dessen gedenken wir, wenn Weihnachten gefeiert wird. Die etwa 33 Jahre des
irdischen Lebens Jesu ist das Wundersamste, was je auf unserer Erde geschehen
ist. Jesus sagt hier auf der Erde: „Das Reich Gottes ist jetzt mitten
unter euch“! Das irdische Leben des „GOTT-Sohn“ wird in
der Bibel aus vierfacher Perspektive geschildert – die so genannten
vier Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Am Ende aller
Schilderungen stehen die letzten Wochen dieses Lebens. Jesus starb unter unwürdigen
Umständen an einem Kreuz, dem Hinrichtungsinstrument der Römer.
Tausende Menschen starben ebenso an solch einem Kreuz
– sie alle sind vergessen. Warum ist der Tod Jesu an einem Kreuz nicht
in Vergessenheit geraten? Warum ist dieses Kreuz zum Symbol aller Christen
geworden? Der dreieinige Gott hat an diesem Kreuz, an dem schuldlosen GOTTES-Sohn
Jesus für die Schuld und Verfehlung aller Menschen – die Bibel
nennt es Sünde – sein gerechtes Urteil vollstreckt. Jesus opferte
sich für unser aller Sünde, weil er uns liebt und uns vor dem Todesurteil
(fern von Gott in aller Ewigkeit) retten wollte.
Dieser Opfertod ist eine einmalige Vorleistung Gottes, ein Gnadenangebot,
das wir annehmen, ignorieren oder ablehnen können. Die Annahme nennt
die Bibel GLAUBEN. Im Markus-Evangelium steht: „Wer glaubt und getauft
wird, wird errettet – wer nicht glaubt, wird verdammt“. Vor Gott
zählt nicht unsere Leistung, sondern unser Glaube an die Leistung Jesu
am Kreuz. Der Anfang dieses Glaubens vollzieht sich in drei Schritten:
1. Anerkennung der eigenen Schuld vor Gott durch Bekennen derselben und der
Bitte um Vergebung.
2. Persönliche Aneignung des von Jesus am Kreuz bewirkten Freispruchs
von der eigenen Schuld durch ein Dankgebet.
3. Übereignung des eigenen Lebens an Jesus in der Zusage: „Ich
will fortan dir gehören – du hast Eigentumsrecht an mir!“.
Diese drei Schritte stellen den Beginn eines neuen Lebens dar. Die Bibel nennt diesen Vorgang „Wiedergeburt“. Weil Jesus ohne eigene Schuld freiwillig starb, hat Gott ihn nicht im Tod gelassen, sondern hat ihn auferweckt zu neuem Leben. Christen feiern dieses Geschehen zu Ostern. – Nach 40 Tagen hat Gott den Auferstandenen Jesus von der Erde weggenommen (Himmelfahrt). Fortan sitzt er zur Rechten des Thrones Gottes und wartet auf den Tag, da er wieder kommt. Am Tag seiner Himmelfahrt sprachen Gottes himmlische Boten (Engel) zu den verblüfften Menschen: „So, wie ihr ihn habt hingehen sehen, also wird er wieder kommen“. Dann, so steht’s geschrieben: kommt Jesus nicht als Mensch und Retter, sondern als der von Gott Erhöhte, der „Gesalbte – Christus“, als Richter der Lebenden und Toten. Er wird sein gerechtes Urteil sprechen über alle, die sich dem Glauben an seinen Sühnetod verweigert haben. Die Gemeinde aller Glaubenden in aller Welt ist eine wartende Gemeinde auf ihren wiederkommenden Herrn. Die Bibel nennt das eine „lebendige Hoffnung“, das ist kein lebloses „hoffentlich“.
4.
Der Heilige Geist
Zehn Tage
nach der Himmelfahrt Jesu erlebten die ersten Glaubenden in Jerusalem die
bisher letzte sicht- und hörbare Offenbarung Gottes. „GOTT-Heiliger
Geist“ kam aus dem unsichtbaren Gottesreich auf die Erde und offenbart
Menschen in ihrem Inneren das Wesen Gottes. Daran gedenken Christen zu Pfingsten.
Der Heilige Geist
ist die göttliche Triebkraft, die gläubige Menschen veranlasst,
- Jesus zu ehren
durch einen in der Heiligen Schrift beschriebenen Lebenswandel. Das ist die
Nachfolge Jesu.
- die Liebe weiterzugeben,
die Gott ihnen durch Jesus erwiesen hat. Das ist Nächstenliebe.
- den Auftrag erfüllen,
den Jesus seinen Nachfolgern gab: „Geht hin in alle Welt und tragt die
„Frohe Botschaft“ (das Evangelium) bis an die Enden der Erde.
Das ist Mission.
Diese Ausführungen sind das, was Christen in den „Brüdergemeinden“ zu den Inhalten ihres Glaubens sagen können. Sollten Sie lieber Internet-Besucher Fragen dazu haben, so treten Sie mit uns in Verbindung!
